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Was ist Met?
Rezept 1
Rezept 2
Rezept 3
Rezept 4
Metrezept Würzburger Art

Met Rezept 1
Zutaten: für 10 l Met
3 kg Bienenhonig
8 l Wasser
4 g Hefenährsalz
40 g Milchsäure
10 g Weizenmehl
  Reinzuchthefe (Portwein, Malaga oder Burgund)
   

Man erwärmt das Wasser und den Honig auf ca. 50° C und rührt es bis der Honig im Wasser gelöst ist. Nach dem Abkühlen auf ca. 25° C gibt man die restlichen Zutaten zu und füllt die Mischung in Gärgefäß.

Um dem Met einen besseren Geschmack zu geben, kann man vor oder nach der Gärung verschiedene Gewürze zusetzen. Geeignet dazu sind Lindenblüten, Holunderblüten, Muskat, Zimt, Nelken, Hopfen, Ingwer. Hier sind der Experimentierfreudigkeit keine Grenzen gesetzt.
Nach 2 bis 3 Monaten ist die Gärung beendet und der Met wird kühl gestellt. Er sollte jetzt auch bald von der abgesetzten Hefe abgezogen werden. Zur besseren Haltbarkeit kann er dann noch mit 1 g Kaliumpyrosulfit geschwefelt werden.
Der Met kann mit Honig nachgesüßt werden.
Der Met wird im kühlen Keller gelagert, je länger er lagert, desto besser wird er.

(Quelle: http://www.hexenkueche.de)

Met Rezept 2
Zutaten: für ca 9 l Met
3 kg Bienenhonig
7 l Wasser
1-3 Äpfel
  Reinzuchthefe (Portwein)
  Hefenährsalz
   

1l Wasser in einen Topf füllen und 500g Honig darin lösen. Die Reinzuchthefe hinzugeben, Topf verschließen und einen Tag stehen lassen. Am Tag darauf den Gärballon mit etwa 4 Litern Wasser füllen und den restlichen Honig hinzugeben und lösen. Die Äpfel schneiden und einfüllen. Nun wird der geimpfte Topfinhalt in den Gärballon gegeben. 4-6 Nährsalztabletten können zerstoßen und eingefüllt werden. Der Gärballon wird bis zu 90% mit Wasser aufgefüllt, vorsichtig geschüttelt (geschwenkt) und mit dem Gummipropfen und dem Gärröhrchen verschlossen.
Der Gärballon muß täglich leicht geschwenkt werden, damit sich der Honig nicht wieder absetzt.
Nach etwa sechs Wochen wird der Ballon geöffnet. Der gesamte Inhalt wird in den großen Topf geschüttet. Die Äpfel und ein Teil der Hefe werden herausgefiltert. Der Met wird mit Honig und Zitronensäure abgeschmeckt und kommt mit einem kleinen Rest an Hefe zurück in den Ballon, um noch etwas zu ziehen.
Nach zwei Wochen wird der Met vollständig von der Hefe befreit und endgültig abgeschmeckt.

(Quelle: Nordische Zeitung)

Met Rezept 3
Zutaten: für 10 l Met
3 kg Bienenhonig
7 l Wasser
1 l (frisch gepresster) Apfelsaft
3 Zitronen (Saft)
40 g 80prozentige Milchsäure
4 g Hefenährsalz
  Reinzuchthefe

Zunächst vermischt man in einer sauberen 2-Liter-Flasche nur den Fruchtsaft + Zitronensaft mit der Reinzuchthefe. Dieses Gemisch lässt man etwa eine Woche lang bei Zimmertemperatur stehen.

Dann löst man den Honig in 7 Liter leicht erwärmtem Wasser auf, gibt Milchsäure und Hefe-Nährsalz hinzu und vermischt dies mit dem Fruchtsaft-Hefe Gemisch. Das Gärfass sollte in einem Raum aufgestellt sein, in dem gleichmässig Kellertemperatur herrscht.

Nach rund 3 Monaten sollte der Met trinkfertig sein. Von oben her zieht man mit einem Schlauch den klaren Saft ab und füllt ihn in Flaschen. Die untere, trübe Saftschicht entsorgt man.

Quelle: (http://www.50plus.at)

Met Rezept 4
Zutaten: für 15 l Met
4-5 kg Bienenhonig
11 l Wasser
1-3 Äpfel
  Reinzuchthefe Portwein
  Optional:
  Gärtabletten, Nährsalz, Schwefel
   

Man erwärmt ihr die Honiggläser im Wasserbad damit dieser flüssig wird. Wenn diese warm sind giesst den Honig direkt in den Gärballon. Die Reste lassen sich mit warmem Wasser aus den Gläsern lösen und werden ebenfalls in den Gärballon gegossen. Jetzt füllt ihr den Ballon bis auf ca. 5-10% mit warmem Wasser auf. Dieser Raum dient als Puffer wenn sich später Schaum bildet. Dabei ist es wichtig den Honig nicht über 50°C zu erhitzen da sonst Vitamine etc. zerstört werden. Am Besten stellt ihr mit Hilfe des Thermometers die Temperatur des Leitungswassers entsprechend ein. Vermischt jetzt durch vorsichtiges Schwenken Honig und Wasser. Sobald sich der Honig komplett aufgelöst hat deckt die Öffnung ab und wartet bis die Mischung auf eine Temperatur von 25° abgekühlt ist. (Die Hefepilze würden bei Temperaturen über 28°C absterben)

In der Zwischenzeit wascht die Äpfel und raspelt sie. Die Apfelstücke ersetzen die dem Honig fehlenden Trübstoffe, ohne die die Hefe nicht gedeihen kann. Mischt die Stücke mit einem Liter Wasser und der Hefe. Stattdessen könnt ihr auch schon einen Tag zuvor 1l naturtrüben und konservierungsmittelfreien Apfelsaft mit 50g Mehl (Trübstoffe) und der Hefe vermischen. Das beschleunigt den Gärstart. Unabhängig von eurer Entscheidung gebt ihr optional noch Nährsalz (verschafft der Hefe gegenüber dem Schimmel einen Vorsprung) und hinzu.

Sobald das Honigwasser entsprechend abgekühlt ist füllt die Apfel-Wasser-Hefe-Mischung in den Gärballon, vermischt alles durch schwenken und verschliesst ihn mit Gärpropfen und Gärröhrchen.

Stellt den Gärballon an einen warmen, dunklen (evtl. abdecken) Ort mit einigermassen konstanter Temperatur zwischen 15-25°. Je höher die Temperatur innerhalb dieses Bereichs ist, desto mehr Alkohol wird gebildet. In den ersten Tagen muss der Ballon täglich ein- bis zweimal ein wenig geschwenkt werden bis die Gärung einsetzt.

Die Gärung dauert in der Regel je nach Honig-Wasser-Verhältnis und Temperatur zwischen 6 Wochen und 8 Monaten.

Sobald das Ploppen seltener wird, d.h. die Gärung sich dem Ende nähert muss der Ballon wieder einmal täglich vorsichtig geschwenkt werden. Dabei sollen sich abgesunkene Stoffe vom Boden lösen. Wenn die Blasenbildung dann komplett eingestellt ist habt ihr die Möglichkeit, durch die Zugabe von Schwefel die Hefe abzutöten und den Met damit künstlich haltbar zu machen.

Giesst ein paar Tage später den Met durch ein Sieb in ein sauberes Gefäss (Topf, Eimer), reinigt den Gärballon von Heferesten und füllt den Met wieder zurück. Stellt den Ballon diesmal etwas erhöht auf einen Tisch o.ä. und lasst die Trübstoffe ein paar Tage absinken. Sobald die Hefe am Boden ist öffnet den Verschluss möglichst ohne den Ballon zu bewegen. Mit dem Schlauch saugt ihr nun den Met vorsichtig an und füllt ihn wieder in euren Eimer, der tiefer als der Ballon stehen sollte. Dabei darf der Bodensatz nicht mitgerissen werden sondern soll im Ballon bleiben. Opfert lieber einen halben Liter Met als zuviel abzusaugen. Um bessere Ergebnisse zu erzielen lasst die Flüssigkeit durch einen Kaffeefilter laufen. Das ist allerdings äusserst zeitaufwändig. Reinigt wieder den Ballon und füllt den Met zurück. Diese Prozedur muss evtl. ein paar Mal wiederholt werden.

Lasst nun den Ballon wieder zwei bis drei Wochen stehen und beobachtet ob die Gärung nicht evtl. wieder einsetzt. Je nach Geschmack kann der Met nun gewürzt oder mit Honig nachgesüsst werden. Der Met kann nun entweder im Ballon verbleiben oder abgefüllt werden. Es ist wichtig, dass die Gärung vollständig beendet ist, bevor ihr den Met in Flaschen füllt. Um dies zu testen könnt ihr erstmal eine Flasche befüllen und zum Beispiel in einem Eimer lagern. Sollte diese nach einigen Wochen nicht explodiert sein seid ihr auf der sicheren Seite.

Ab jetzt kann der Met getrunken werden, jedoch gilt die Regel: "Je älter desto besser". Nicht geschwefelter Met kann allerdings durch Oxidation nach einiger Zeit geschmackliche Beeinträchtigungen erfahren.

Quelle: (http://de.wikipedia.org)

Metrezept Würzburger Art
Zutaten: für 20 l Met
7,5 kg Bienenhonig
12 l Wasser
3,5 l Naturtrüber Fruchtsaft
60 g Milchsäure (80 %)
8 Nährsalztabletten
2 EL Weizenmehl
  Portwein oder Sherry Reinzuchthefe
  Gewürze

Es können Gewürze wie zum Beispiel wie Anis, Sternanis, Ingwer, Kardamon, Koriander, Nelken, Vanille, Zimt, Hopfen, oder Würzmischungen wie z. B. Delifrut (Süßspeisengewürz) benutzt werden.
Reinzuchthefe mindestens eine Woche vorher mit 0,7 l naturtrüben Saft vermehren, da Honig schwierig angärt - Mostansatz nach Geschmack mit 110 – 130 Oechsle.
Zutaten im Weinballon gut durchmischen und nach abkühlen auf 25-20 °C Hefeansatz zugeben - bei 20 °C vergären.
Gärdauer je nach Ansatz ca. 4-8 Wochen – jeden Tag Morgens und Abends gründlich schütteln,
wenn sich der Met nach Gärende von selbst klärt, umziehen. Geduld.
Nach weiteren 6 Monaten trinkreif.
Schmeckt im Winter sehr gut mit einem Teil heißen Tee und einem Teil Met.
Gefährlich lecker!

Quelle: (http://www.bierauseigenerkueche.de)

 

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